Was tun gegen den Anstieg rechter Gewalt?

Gepostet am 01.10.2016 um 08:00 Uhr

Im Bericht aus Berlin spricht Tina Hassel mit Innenminister de Maizière und Cem Özdemir von den Grünen über die rechte Gewalt im Osten sowie mögliche weitere Flüchtlingsabkommen mit Ländern wie Libyen.

Schmutziger Deal oder Realpolitik? Hauptsache, keine Flüchtlinge

Die Kanzlerin hat es zuletzt mehrfach betont: Eine Flüchtlingswelle wie im vergangenen Jahr dürfe sich nicht mehr wiederholen.

Der EU-Türkei-Deal habe Erleichterung gebracht und sei eine Vorlage für weitere Abkommen. Doch mit wem? Ägypten, Tunesien, Libyen, Afghanistan – die Liste der Möglichkeiten scheint endlos. Wie konkret sind diese Überlegungen?

Das Video erscheint in Kürze.

 

Was legitimiert ein Flüchtlings-Abkommen mit autoritären Regimes und Staaten, in denen Menschenrechte massiv verletzt werden? Und welchen Preis zahlt Deutschland dafür, dass die Grenzen Europas möglichst dicht bleiben?

Mehr Projekte gegen rechte Gewalt – was kann Prävention leisten?

Ein Anschlag auf ein Gebetshaus in Dresden, verstärkte Sicherheit vor den Einheitsfeiern in Dresden – die Nervosität angesichts wachsender rechter Gewalt ist groß.

Klar ist: Das Problem wurde jahrelang verschleppt, von lokaler Politik klein geredet. Nun will man endlich gegensteuern. Der Schlüssel sei mehr Prävention, um Radikalisierung früh zu verhindern. Die Regierung fördert immer mehr solcher Projekte. Was aber, wenn das gesellschaftliche Klima sich insgesamt verändert? Wenn „rechts“ und „gewaltbereit“ immer mehr als Normalzustand gelten?

Zu beiden Themen spricht Tina Hassel mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sowie dem Parteivorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Cem Özdemir. Am kommenden Sonntag im Bericht aus Berlin um 18.30 Uhr.

Zuletzt aktualisiert: 21.11.2019, 19:18:44