Die kommissarische SPD Vorsitzende Manuela Schwesig. Foto: imago/Metodi Popow

Manuela Schwesig im ARD-Sommerinterview und bei „Frag selbst!“

Gepostet am 21.08.2019 um 17:54 Uhr

Warum will Manuela Schwesig die SPD nicht langfristig anführen? Und wie arbeitsfähig ist die Große Koalition noch? Darüber spricht Oliver Köhr im ARD-Sommerinterview mit der kommissarischen SPD-Chefin.

Nach dem Rücktritt von Kurzzeit-SPD-Chefin Andrea Nahles im Juni hat sich die SPD einen quälenden Nachfolgeprozess verordnet. Wochenlang schien es so, als würden prominente Genossinnen und Genossen das Spitzenamt geradezu meiden. Jetzt findet sich mit Vizekanzler und Bundesfinanzminister Olaf Scholz immerhin ein Bewerber aus der ersten Reihe. Er tritt im Tandem mit der Brandenburgerin Klara Geywitz an. Allein geht es wohl nicht mehr in der SPD. So führt auch Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig die Partei kommissarisch in einem Trio.

Im ARD-Sommerinterview stellt sich Manuela Schwesig diesen und weiteren Fragen: Wie arbeitsfähig ist die Regierung, wenn Reibungen zwischen SPD und Union zunehmen? Warum gehen SPD-Forderungen weit über Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag hinaus – etwa bei der Grundrente? Soll die SPD tatsächlich in der Großen Koalition bleiben, obwohl sie damit seit vielen Jahren in der Wählergunst tief abrutscht?

Oliver Köhr begrüßte die kommissarische SPD-Chefin am Sonntag, 25. August 2019, zum ARD-Sommerinterview im „Bericht aus Berlin“, den das Erste um 18.30 Uhr ausstrahlt.

Im Online-Format „Frag selbst!“ konnten Userinnen und User sich mit ihren Fragen an Manuela Schwesig beteiligen. Die Antworten gab es im Livestream auf den Social-Media-Kanälen von „Tagesschau“ und „Bericht aus Berlin“ und auf tagesschau.de.

Weitere Sendetermine der ARD-Sommerinterviews im „Bericht aus Berlin“:
08.9.2019: Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU)
15.9.2019: Alexander Gauland (AfD)

Zuletzt aktualisiert: 20.09.2019, 01:10:22