Drei Worte, zwei Meinungen: Ein Jahr “Wir schaffen das”

Gepostet am 31.08.2016 um 14:21 Uhr

Im Sommer 2015 sprach die Bundeskanzlerin ihre Losung zur Bewältigung der Flüchtlingskrise aus. Ein Jahr später stellen wir uns die Frage: Schaffen wir das jetzt oder schaffen wir das nicht? Ein Pro & Contra von Mathias Zahn und Frank Wahlig.

Wir schaffen das!

Ein Kommentar von Mathias Zahn

Mensch, Deutschland! Natürlich schaffen wir das. Klar – es war eine chaotische Zeit nach der Grenzöffnung. Aber so sind historische Momente eben. Angela Merkel hat damals die einzig richtige Entscheidung getroffen: Wenn Menschen in Not sind helfen wir. Respekt dafür – denn Merkel hat damit Mut auch bewiesen. Sie hat eine der größten Herausforderungen angenommen. Und es läuft ja. Nach und nach kommt Ordnung in die Sache. Flüchtlinge werden registriert. Sie können leichter einen Job annehmen. Werden aber auch gefordert. Deutsch lernen muss sein! Das Integrationsgesetz wird wirken. Auch finanziell ist diese Herausforderung zu stemmen. Deutschland erlebt schließlich gerade ein kleines Wirtschaftswunder. Flüchtlinge in Arbeit werden dazu beitragen. Und was gerne vergessen wird. Unter Merkel ist das Asylrecht so verschärft worden wie seit Jahrzehnten nicht. Blauäugig war die Flüchtlingskanzlerin nie. Wir schaffen das. Dieser Weg wird kein leichter sein. Aber das hat Merkel auch nie versprochen. Mathias Zahn, Berlin.

 

Wir schaffen das nicht!

Ein Kommentar von Frank Wahlig

Wir schaffen das nicht mit dieser Willkommenskultur für alle und jeden.

Die Physikerin Merkel hat Deutschland ein Experiment der Menschlichkeit verordnet. Ausgang so offen wie die Deutschen Grenzen. Helfen ja. Doch Herz und Härte sind kein Widerspruch. Es braucht dringend einen Kurswechsel. Bevor die Politik der offenen Grenzen uns schafft und das Land so verändert, dass nur noch Merkel es als IHR Land betrachtet. Es ist nicht IHR Land.

Deutschland braucht eine Abschiebekultur, schnell und bitter. Das ist Chefsache.  Und das ist machbar – wenn Merkel nur will. Asyl darf nicht weiter ein Grund zum einwandern in die sozialen Systeme sein. Eines geht nicht: offene Grenzen, offene Herzen, Moral- über- alles… UND Sozialstaat.

Wir schaffen das,….. heißt Fehler zu benennen und dann zu handeln. Merkels Politik hat das Land buchstäblich radikalisiert, gespalten und diese Politik wird das Land und seine Bürger überfordern. Frank Wahlig aus Berlin.

Zuletzt aktualisiert: 14.12.2017, 03:20:37