Das war der Bericht aus Berlin am 14. Juli

Gepostet am 12.07.2019 um 16:10 Uhr

In welchem Zustand hinterlässt Ursula von der Leyen womöglich die Bundeswehr? Und welche Strategie verfolgt der rechtsnationalistische Flügel der AfD? Darüber sprach Tina Hassel mit Michael Roth (SPD), Staatsminister im Auswärtigen Amt, und AfD-Chef Jörg Meuthen.

Ein unerfüllter Auftrag
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat in fünf Jahren Amtszeit viel versprochen, vieles hat sich nicht verbessert. Sie hat mehrere „Trendwenden“ einberufen: mehr Personal, mehr Material. Zwar hat die Bundeswehr mittlerweile mehr Geld zur Verfügung, in der Truppe herrscht dennoch Mängelverwaltung. Jetzt könnte von der Leyens Zeit als erste deutsche Verteidigungsministerin enden. Sie hinterlässt ihren potentiellen Nachfolgern ein Amt, das wenig attraktiv erscheint. Eine Analyse von Ariane Reimers und Christian Feld.

Dazu ein Gespräch mit Michael Roth, SPD, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt

Radikal und genehm? Die Strategie des rechtsnationalistischen AfD-Flügels
In vielen Landesverbänden der AfD, auch in Westdeutschland, führt der rechts- und völkisch-nationalistische Flügel der AfD rund um den Thüringer Landeschef Björn Höcke und seinen Brandenburger Kollegen Andreas Kalbitz einen offenen Kampf um die Macht in der AfD. Moderatere Mitglieder werden ausgegrenzt. Gegen Björn Höcke und seine Flügelbewegung regt sich auch Widerstand, etwa in einem offenen Brief von mehr als hundert AfD-Politikern, die sich darin aber nicht inhaltlich distanzieren. Thomas Kreutzmann und Kristin Schwietzer über die jüngste Entwicklung der AfD.

Dazu ein Gespräch mit Jörg Meuthen, AfD, Bundessprecher

Zuletzt aktualisiert: 18.10.2019, 00:45:34