Der “Bericht aus Berlin” am 25.11.

Gepostet am 23.11.2018 um 17:05 Uhr

Mängel bei der Deutschen Bahn und die Debatte über den UN-Migrationspakt, das sind die Themen im “Bericht aus Berlin”. Thomas Baumann begrüßt dazu im Studio Cem Özdemir (Grüne) und Außenminister Heiko Maas (SPD).

Ärgernis Deutsche Bahn: Macht der Bund Druck?
Die Bahn kommt… zu spät. Im Oktober waren nur knapp 72 % der Züge pünktlich – dabei wollte die DB dieses Jahr eigentlich ein Ziel von 82 % erreichen. Der zuständige Verkehrsminister mahnt Fortschritte an und in dieser Woche tritt der Aufsichtsrat gleich zwei Tage lang zusammen. Jeder Vorstand, so heißt es, muss zum Rapport. Baustellen gibt es viele: Die Schienennetzknoten und Stellwerke müssen ausgebaut werden, ebenso die digitale Technik – und es fehlt an neuen Zügen. Das alles kostet Milliarden und die Bahn ist bereits mit 20 Mrd. Euro verschuldet. Thomas Kreutzmann über ein Unternehmen in der Krise. Dazu live im Studio der Vorsitzende des Verkehrsausschusses, Cem Özdemir, B‘90/Die Grünen.

Der Migrationspakt – eine Kommunikationspanne?
Fast schon leidenschaftlich hat sich die Kanzlerin diese Woche in der Haushaltsdebatte für Multilateralismus und den Migrationspakt ausgesprochen. Er sei eine Win-Win-Situation und am Ende rechtlich nicht bindend. Doch längst ist das Thema emotional besetzt. Im Internet kursieren Verschwörungstheorien, die AfD warnt: Ziel des Migrationspakts sei – Zitat – „Umsiedlung“ und im CDU-internen Parteivorsitzenden-Wettkampf entfaltet das Thema eine ganz neue Dynamik. Ist der Migrationspakt das TTIP-Chlorhühnchen des Jahres 2018? Christian Feld analysiert Kommunikationsfehler. Dazu spricht Moderator Thomas Baumann mit Bundesaußenminister Heiko Maas, SPD.

Zuletzt aktualisiert: 10.12.2018, 01:41:47