Der „Bericht aus Berlin“ am 22. März 2020 mit Tina Hassel

Gepostet am 20.03.2020 um 16:32 Uhr

Welche Rolle spielt die Corona-Krise für die innere Sicherheit? Darüber spricht Tina Hassel mit NRW-Innenminister Herbert Reul. Außerdem: Bundesjustizministerin Christine Lambrecht zum Datenschutz in Zeiten von Corona.

Innere Sicherheit und Corona
Sie stehen an der Grenze, überprüfen, ob Kneipen geschlossen sind oder setzen Ausgangssperren durch – Polizisten haben viel Kontakt mit anderen Menschen, die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus ist hoch. Gleichzeitig schieben die Beamten schon jetzt Millionen Überstunden. Was bedeutet das für die innere Sicherheit? Könnten zu viele Krankheitsfälle dazu führen, dass die innere Sicherheit gefährdet ist? Wie werden die Kapazitäten gesichert, um gleichzeitig Virus und Verbrechen zu bekämpfen? Und wo kann die Bundeswehr helfen? Ariane Reimers berichtet.

Dazu ein Gespräch mit Herbert Reul, CDU, Innenminister Nordrhein-Westfalens.

Corona und „Big Data“
Die Telekom übermittelt anonymisierte Handy-Daten an das Robert-Koch-Institut. Das ist noch okay, meint der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber. Doch was ist nicht mehr okay? Wären Überwachungsmaßnahmen wie in Israel und China auch bei uns denkbar? Und was ist von Apps zu halten, die zur freiwilligen Abgabe von Daten aufrufen, um die Ausbreitung von Corona nachzuvollziehen? Kristin Becker berichtet.

Dazu ein Gespräch mit Christine Lambrecht, SPD, Bundesjustizministerin.

KORREKTUREN: Zum Einspieler der Kanzlerin von 00:00:35-00:01:44: Die Kanzlerin korrigierte sich später: Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit kann mit einer weiteren Person geschehen, die nicht zwingend dem Haushalt angehören muss. Zur verlesenen Eilmeldung ab 00:16:40: Die Bundeskanzlerin begibt sich in häusliche Quarantäne, da sie mit einer positiv getesteten Person in Kontakt stand. Eine Corona-Infektion der Kanzlerin ist nicht bestätigt.

Zuletzt aktualisiert: 13.08.2020, 19:13:57