Das gibt’s im Bericht aus Berlin am 23.10.

Gepostet am 21.10.2016 um 20:02 Uhr

Deutschlands Rolle in der Welt, die Terror-Gefahr und der BND sowie der Kampf ums Kanzleramt. Im Bericht aus Berlin am Sonntag um 18:30 Uhr spricht dazu Thomas Baumann mit Außenminister Steinmeier.

Deutschlands Verantwortung in der Welt

Eine sehr klare und sehr harte Aussprache soll es in Berlin beim Treffen der Regierungschefs von Deutschland und Frankreich mit dem russischen Präsidenten Putin gegeben haben.

Es scheint so, dass der Gesprächsfaden zwischen Russland und der westlichen Welt gerade in Berlin aufrecht erhalten wird. Warum?

Im kommenden Bericht aus Berlin analysiert Kristin Schwietzer die möglichen Gründe.

Fest steht: Trotz des bevorstehenden Bundestagswahlkampfes ziehen die Bundeskanzlerin und der Außenminister im Wesentlichen an einem Strang. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier saß beim Putin-Treffen am Verhandlungstisch und wird am Sonntag im Bericht aus Berlin mit Thomas Baumann über Deutschlands Rolle in der Welt reden.

Das Video erscheint in Kürze.

Terror-Gefahr: Was erwarten wir vom BND?

Der erste Hinweis auf einen geplanten IS-Terroranschlag in Deutschland kam wohl von einem US-Geheimdienst. Erst mit diesen Informationen konnten die deutschen Sicherheitsbehörden den Verdächtigen Jaber al-Bakr ausfindig machen und so einen Sprengstoff-Anschlag am Berliner Flughafen Tegel offenbar nur knapp verhindern.

Doch warum kam der deutsche Auslandsnachrichtendienst BND nicht selbst an diese so brisante Information? Nun hat der Bundestag zwei neue BND-Gesetze auf den Weg gebracht. Robin Lautenbach hakt nach und fragt, ob der BND dadurch schlagkräftiger wird.

Der Kampf ums Kanzleramt: Erst die Taktik, dann die Kür

Tritt Angela Merkel noch mal zur Wahl an? Oder reichen ihr drei Wahlperioden als Kanzlerin? Bislang sagt die CDU-Chefin mantraartig: Die Entscheidung falle „zum gegebenen Zeitpunkt“. Doch dieser dürfte bald gekommen sein, in jedem Fall deutlich vor dem CDU-Parteitag Anfang Dezember.

Noch spannender dürfte die Kanzlerkandidatenfrage für die SPD sein. Solange sich Merkel nicht öffentlich erklärt hat, will sich auch Sigmar Gabriel nicht festlegen.

Zwar hat der SPD-Chef angeblich das erste Zugriffsrecht innerhalb seiner Partei, doch muss er sich erst noch gegen parteiinterne Rivalen behaupten. Da wäre zum Beispiel Martin Schulz, der einige prominente Unterstützer wie den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil hat. Oliver Köhr berichtet über den Endspurt bei der Kandidatenkür.

Sonntag, 23. Oktober 2016, 18:30 Uhr im Bericht aus Berlin.

Zuletzt aktualisiert: 22.07.2018, 04:56:05