SPD Türkeihilfe – PRO

Gepostet am 22.08.2018 um 20:43 Uhr

Nein, Recep Tayyip Erdogan ist kein Sympathieträger, auch für die SPD-Chefin nicht. Aber Andrea Nahles sieht die Krise am Bosporus politisch und weiß: es wäre ein Riesenfehler, die Türkei einfach abschmieren zu lassen. Und Schadenfreude zu empfinden über die Mischung aus selbstverschuldeter Wirtschaftsmalaise, verschärft durch trumpschen US-Druck am Bosporus, übrigens erst recht. Dann lieber sich als Partner anzubieten, in der Hoffnung, am Ende politisch etwas zu erreichen.
Insofern bleibt Nahles nicht umsonst wolkig. Sie hat keine Summen genannt, als sie von „Hilfen für die Türkei“ gesprochen hat. Sie will keine Kredite bereitstellen, keine öffentliche Gelder im Bundeshaushalt lockermachen, keine Entwicklungshilfe – das wäre alles auch äußert schwierig. Aber: Ankara ist NATO-Partner, ein wichtiger Mitspieler in der Flüchtlingsfrage. Auch, wenn die Türkei nur auf Platz 16 der deutschen Handelspartner rangiert: Berlin und Ankara brauchen sich.
Eine Türkei in Turbulenzen kann schwere

Zuletzt aktualisiert: 15.10.2018, 10:23:45