GROKO: vom Abgrund einen Schritt zurück

Gepostet am 05.07.2018 um 14:56 Uhr

Stehend k.o. Alle.
Der Blick in den Abgrund war heilsam. Der Haushaltsdebatte war der Schrecken der Leere danach anzumerken. Angela Merkel und ihr Innenminister saßen auf der Regierungsbank wie Wachspuppen:
Fahl, bewegungsarm, erschöpft. Der Unionsstreit um Zuwanderung macht beide mürbe.
Es waren die Sozialdemokraten, die versuchten den Eindruck einer handelnden Großen Koalition aufrecht zu erhalten. Auch eine Art von Solidarität. Das war kein schlechter Regierungsstart, so gab SPD Fraktionscheffin Nahles die Linie vor. Dass die Abgeordneten der Großen Koalition erstaunt wirkten und andere lachten, änderte nichts an dem Versuch zu einer Sachpolitik jenseits von Einwanderung und Asylbetrug zurückzukehren. Beim Konflikt über ein bisschen geschlossene Grenzen hielten die Sozialdemokraten sich zurück. Ob sie den Begriff Transitzonen nicht akzeptierten wollen, ist nebensächlich. Das ist kein Wiederstand in der Sache. Die SPD ist bereit mitzumachen. Die Wähler erwarten Zeichen, das

Zuletzt aktualisiert: 21.08.2018, 03:49:30