AfD und die Finger in den Wunden: etablierte Politik muss Handeln KdW

Gepostet am 08.06.2018 um 15:56 Uhr

060818 Kommentar der Woche: AfD und Parlamentarismus

Statt zur Sache zu reden, legte die AfD im Bundestag eine Schweigeminute für das getötete jüdische Mädchen Susanna ein.
Claudia Roth Bundestagsvizepräsidentin meinte der Mann solle doch zur Sache reden. Das tat er nicht. Die AfD Fraktion hatte sich erhoben.
Eine Grüne Abgeordnete sagte, die AfD solle sich was schämen.
Soll sie das? Geht es nach den Zwischenrufen im Bundestag, käme die AfD aus dem Schämen, aus dem Anstand-Üben gar nicht mehr heraus.
Oder: Hat die AfD schlau und skrupellos eine Chance gesehen, Merkels Flüchtlingspolitik wieder einmal zu kritisieren? Oder kam diese Schweigeminute aus traurig-überzeugtem Herzen.
Vielleicht ist beides wahr.
Der Schrecken über die Tötung eines Mädchens ist auch in der Bevölkerung enorm. Die Flucht einer Flüchtlingsfamilie in ihr Fluchtland ist absurd. So absurd, wie die Unmöglichkeit Menschen wieder abschieben so können – oder zu wollen.
Die Wirklichkeit macht es den etabl

Zuletzt aktualisiert: 14.12.2018, 20:52:01