Pro u Contra: Die SPD sollte verhandeln

Gepostet am 21.11.2017 um 11:50 Uhr

Ja, es war ein historisch schlechtes Ergebnis für die SPD. Ja, die Reaktion am Wahlabend war nachvollziehbar – in die Opposition gehen und die Zeit zur Selbstfindung nutzen. … Aber, die Situation hat sich geändert. Es wäre KEIN Umfallen der SPD, nun doch über eine Große Koalition zu verhandeln. Es wäre verantwortungsbewusst. Es wäre das Zeichen an die Bevölkerung: Die Zukunft des Landes ist uns wichtiger, als Partei-Taktik und Selbstfindung.
Die historisch schlechten 20 Prozent für die SPD kann man übrigens auch so sehen: Jeder fünfte Wähler WOLLTE, dass die SPD regiert. Und die Verhandlungsposition dürfte sich nach den gescheiterten Jamaika-Gesprächen für die Sozialdemokraten eher verbessert haben.
Also – zumindest versuchen, sollten sie es – die Totalverweigerung aufgeben. Denn klar ist eins: Eine Neuwahl müssten die Sozialdemokraten genauso fürchten wie die Kanzlerin und ihre Union. Denn ob die Wähler diese Verweigerungs-Haltung der SPD in politisch schwierigen Zeiten mit ihrer

Zuletzt aktualisiert: 12.12.2017, 00:04:41